Hier finden Sie die "historischen" Seiten. Die GI-Rhein-Main ist ein Treffpunkt für Informatiker und IT-Experten im Rhein-Main-Gebiet.
28.6.06
Medizinische Informationstechnik in Darmstadt
Auf der web site http://www.medday.de kann man übrigens die kompletten Vorträge sehen, Video und Powerpoint synchron. Leider funktioniert es (bei mir) nur mit dem Internet Explorer richtig.
13. Juli 2006 in Mannheim: doIT Software-Forschungstag 2006
Aus dem Programm:
- Keynote: Requirements Engineering: Schlüssel zu Softwarequalität
Prof. Dr. Manfred Broy, TU München - Keynote: Die Zukunft der IT: Kritischer Erfolgsfaktor oder Commodity?
Dr. Peter Zencke, Vorstand Forschung / Anwendungsplattformen, SAP AG, Walldorf - Preisverleihung doIT Software-Award 2006 /
bwcon: Sonderpreis IT und Life Science
Willi Stächele, Minister des Staatsministeriums und für Europäische Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg
Dr. Werner Haas, Vorstand Baden-Württemberg: Connected e.V., Geschäftsführer Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH - Preisverleihung Wolfgang Heilmann-Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie Dr. Peter Walti, Integrata-Stiftung Zu mehr Lebensqualität durch Informationstechnologie!
- Kurzvorträge der Preisträger
- Track 1: Innovative Technologien und Konzepte für Unternehmenssoftware
Moderation: Prof. Dr. Colin Atkinson, Universität Mannheim
Privatheit bei der Delegation von Rechten mit Identitätsmanagement
Sven Wohlgemuth und Prof. Dr. Günter Müller, Universität Freiburg
Dynamische Oberflächen für Service-orientierte Architekturen
Wolfgang Beinhauer, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart
Laufzeittest mobiler und komponentenorientierter Software
Dima Suliman und Lars Borner, Universität Heidelberg
Implementierung von skalierbaren, hochperformanten Web Services durch deklarative Nachrichtenverarbeitung
Alexander Böhm und Prof. Dr. Carl-Christian Kanne, Universität Mannheim - Track 2: Modellierung, Visualisierung und Simulation in der Bioinformatik
Moderation: Prof. Dr. Jürgen Hesser, Universität Mannheim
Die Bioinformatik auf dem Weg zur Systembiologie
Dr. Reinhard Schneider, European Molecular Biology Laboratory, Heidelberg
RNA-Qualitätskontrolle mit adaptiven Verfahren
Dr. Thomas Ragg und Dr. Martin Granzow, quantiom bioinformatics GmbH & Co. KG, Rainer
Jäger, Agilent Technologies GmbH & Co. KG
Bioinformatisches Data Mining erschließt neue Strategien gegen Krebs
Christoph Bock, Max-Planck-Institut für Informatik
Virtueller Biobaukasten – Einsatz von Modellierungswerkzeugen aus der
Informatik zur Simulation komplexer biologischer Prozesse
Jens Kohlmeyer und Alexander Raschke, Universität Ulm - Track 3: IT in Medizin und Gesundheitswesen
Moderation: Peter Reuschel, Vorstandsvorsitzender InterComponetWare AG, Walldorf
Semantic Web Technologien zur Unterstützung des Zugriffs auf medizinische Informationen
Prof. Dr. H. Stuckenschmidt, Universität Mannheim
Morphoogle – Eine multilinguale medizinische Suchmaschine für das WWW
Philipp Daumke, Universitätsklinikum Freiburg
Erzeugung eines dreidimensionalen Modells der weiblichen Brust aus zweidimensionalen Röntgenbildern
Constanza Lampasona, Universität Stuttgart
Business Intelligence für die Arztpraxis – Ein Fall-basiertes Medizinisches Expertensystem
Hans H. Diel, Diel Software Beratung und Entwicklung - Track 4: Mobile Business
Moderation: Martin Hubschneider, Vorstandsvorsitzender CAS Software AG, Karlsruhe
Wireless Indoor Tracking System (WITS)
Rui Zhou, Universität Freiburg
Was will der mobile Nutzer? – Forschungsergebnisse zu den Anforderungen von Nutzern an kontextsensitive Dienste
Tina Reichardt, Universität Mannheim
colamo.org – Building the Next Generation Collaborative Mobile Groupware
Mirko Ross, Rahlfs+Ross Multimedia GmbH
Eine Werkzeugumgebung für die modellbasierte, generative und plattformunabhängige Entwicklung von mobilen Anwendungen
Dr. Oliver Höß, Fraunhofer IAO Stuttgart - Track 5: Embedded Communication und Real-Time Systems
Moderation: Prof. Dr. Miriam Föller, Hochschule Mannheim
Embedded Internet – Security und Safety
Nathan Braun und Prof. Dr. Axel Sikora, Steinbeis-Transferzentrum Embedded Design und Networking an der Berufsakademie Lörrach
Testautomatisierung verteilter echtzeitfähiger diskreter Systeme
basierend auf einer graphischen Testplanbeschreibung
Bernd Rist, Honeywell Security Deutschland, Daniel Poganatz und
Prof. Dr. Silvije Jovalekic, Hochschule Albstadt-Sigmaringen
Selbst-organisierende Middleware für eingebettete Echtzeitsysteme
Prof. Dr. Uwe Brinkschulte, Universität Karlsruhe - Track 6 Humane Nutzung der Informationstechnologie
Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Heilmann, Integrata-Stiftung
Nicht-intrusive Mimikanalyse – ein Beitrag zur Verbesserung der Fahrsicherheit
Dr. Ulrich Canzler, RWTH Aachen
OnkoConnect – ein mobiles Patientenassistenzsystem zur Verbesserung der Lebenssituation schwerkranker Jugendlicher
Dr. Jan Marco Leimeister, TU München
Standardisierte Auszeichnungssprachen der Computergraphik für interaktive Systeme
Dr. Martin Rotard, Universität Stuttgart
Mehrseitige Sicherheit bei Katastrophenschutzanwendungen
Tobias Scherner, Universität Frankfurt
Heidelberger Innovationsforum 28. & 29.11.2006
Im Heidelberger Innovationsforum treffen sich IT-Forscher und Unternehmer, um dort Technologietransfergeschäfte anzubahnen.
Die ersten beiden Veranstaltungen waren erfolgreich. Ein Teil der im November 2005 vorgestellten Lösungen werden zur Zeit vermarktet. So wird die von Carsten Waldeck entwickelte und vorgestellte Lösung Liquid Browsing in Kürze in das Betriebssystem von Apple integriert.
Die dritte Veranstaltung wird gerade vorbereitet. Motto: Business Ideen aus der IT-Forschung. Themen:
- Mobile Solutions
- Robotics
- Smart World
- Geoinformationssysteme
- Mobile Services
- Interface Solutions
- Computer Games
- Datenbanken
- Visualisierung
- Human-Computer-Interaction
6. Juli 2006 in Frankfurt: BeCom, ein Weg aus der Produktivitätskrise
- Christian Meise, Continental Teves
BeCom, ein Weg aus der Produktivitätskrise
Am 6. Juli 2006, um 16:15 Uhr
im Raum 307 des Instituts für Informatik,
Robert-Mayer-Straße 11-15, 60325 Frankfurt am Main
Aus der Einladung von Prof. Waldschmidt:
Die Entwicklung heutiger Produkte hat einen Grad erreicht, der nur noch schwer zu handhaben ist. Eine wesentliche Ursache hierfür ist die stark gestiegene Produktkomplexität. Heute ist es ganz normal ein Handy zu besitzen, das bezüglich der Leistungsfähigkeit sich durchaus mit Computern messen kann, welche vor nur ein Paar Jahre auf den Markt kamen. Dies ist ein gutes Beispiel für hochkomplexe, sichtbare Systeme.
Gleichzeitig gibt es eine ungleich größere Zahl von Systemen, welche für den Benutzer nicht sichtbar sind. So liegt z.B. in einem heutigen KFZ der Wertschöpfungsanteil der elektronischen Systeme bei über 30%. Diese Systeme interagieren für den Fahrer unsichtbar und liefern wichtige Service und Sicherheitsfunktionen. In der Zukunft erwartet man ein starkes Wachstum dieser Systeme.
Gleichzeitig mit der Zunahme der Komplexität dieser Systeme steigt die Forderung nach kürzeren Entwicklungszeiten, niedrigeren Marktpreisen und höherer Produktqualität. Diese gegensätzlichen Forderungen sind mit konventionellen Entwicklungsansätzen, welche in allen Phasen auf die Nutzung von Hardwarekomponenten angewiesen ist, nicht mehr zu erreichen.
Ein Erfolg versprechender Ansatz zur Erfüllung der unterschiedlichen Forderungen ist der Einsatz von virtuellen Prototypen. Hier werden die ersten Modellierungsphasen des Hardwareproduktes als Softwarekomponenten realisiert.
Leider wirft die Umstellung einer hardwarebasierenden Produktentwicklung auf einen softwarebasierenden Simulationsansatz viele ungelöste Fragestellungen in allen Phasen der Realisation auf. Verfügbare Simulatoren sind viel zu langsam um die Komplexität heutiger Systeme in vertretbarer Zeit zu simulieren. In der Analysephase - in der Softwareingenieure eine Analyse einer Hardwarespezifikation vornehmen - fehlt den Softwareexperten zumeist die Expertise über die Hardwareentwicklung. Daneben existieren auch ganz klassische Probleme in der Implementations- und Testphase.
Diese sind bestens aus dem Bereich Software Engineering bekannt: Zwei Kernprobleme sind hier die frühe Verfügbarkeit der Simulationsmodelle und die Zuverlässigkeit der Simulationsmodelle. Diese Probleme lassen sich in einem händischen Modellierungsansatz nur unter hohen Aufwand (oder gar nicht) realisieren.
Ein eleganterer Ansatz ist die Verwendung von automatischen Modellgeneratoren für spezialisierte, hochperformante Simulatoren.
Anhand des BeCom-Verfahrens wird so ein automatischer Ansatz zur Erstellung von Verhaltensmodelle an einem Beispiel der Automobilelektronik vorgestellt.
13.6.06
CAST-Förderpreis IT-Sicherheit 2006
Gefördert werden sollen innovative Ideen, Konzepte und Implementierungen aus allen Gebieten der IT-Sicherheit.
Bewerbungen sind noch bis zum 31. August 2006 möglich. Alle Details hier: http://www.castforum.de/activities/prize/2006
Die Preise werden am 16.11.2006 im Rahmen des CAST-Nachwuchstages übergeben.
7.4.06
GI-Rhein-Main 25.4.2006: Bilder in der Medizin: 2D, 3D und mehr
- Dienstag, 25. April 2006, 18.00 Uhr
Bilder in der Medizin: 2D, 3D und mehr
Ein Überblick über aktuelle Entwicklungen
Vortrag von Herrn Prof. Dr.-Ing. Georgios Sakas, Fraunhofer IGD
Im Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt
Moderne, computerbasierte bildgebende Verfahren haben die medizinische Praxis in den letzten Jahren tiefgreifend verändert und sind unverzichtbar geworden. Angefangen von den altbekannten Röntgenstrahlen hat sich eine Fülle bildgebender Verfahren entwickelt: CT, MRI/MRA, Ultraschall, Angio, Nuklearmedizin sind die bekanntesten Vertreter, neue wie IR-Imaging und Laser-Imaging folgen bereits.
Der Vortrag gibt einen Überblick und Beispiele für wegweisende IGD-Entwicklungen in diesem Feld.
Aktuell bestimmen folgende Trends die Entwicklung:
- Mehr Diagnose reicht nicht. Die meisten Krankheitsbilder werden durch die heute existierenden Bildgebungsverfahren ausreichend genau diagnostiziert. Die Mehrkosten für eine „bloße Verbesserung der Diagnose“ werden heutzutage zumeist nicht mehr getragen. Nur wenn die zusätzliche Information einen Effekt auf die anzuwendende Therapie mit sich bringt, wird der zusätzliche Aufwand akzeptiert.
- Von der Diagnose zur Intervention. Bildgebende Verfahren werden zunehmend zur Navigation und zur Steuerung der Intervention, Kontrolle der Therapie, Überwachung des Ablaufs der Krankheit etc. eingesetzt. Das führt dazu, daß neben dem Diagnostiker, typischerweise einem Radiologen, zunehmend auch der Chirurg bildgebende Verfahren einsetzt und zwar während der Intervention, um ein kontinuierliches Bild des Patienten zu erhalten.
- Von 2D zur 3D. Waren in der Vergangenheit die typischen Bilder zweidimensional, sei es Röntgenaufnahmen, CT-Schichten oder Ultraschall, zeichnet sich die Tendenz ab, die Dreidimensionalität der menschlichen Organe wiederzugeben. Dieser Trend wird insbesondere durch die neue Rolle des Chirurgen als Anwender der Bildgebung unterstützt, der nicht wie sein radiologische Kollege „abstraktes 2D Denken“ jahrelang geübt hat, sondern viel mehr sich durch komplizierte Strukturen orientieren und im Körper navigieren muß.
- Von der realen Welt zur Simulation. In der Ausbildung von Piloten wird Simulation intensiv eingesetzt, um Situationen zu trainieren, die in natura entweder selten auftreten oder gefährlich sind. In der Medizin können eine Fülle von Verfahren und Vorgänge in ähnlicher Weise trainiert werden, ohne Risiken für Arzt und/oder Patienten zu implizieren. Auch selten vorkommende Fälle können so allen Interessenten zwecks einer besseren Ausbildung zur Verfügung gestellt werden. Ferner kann durch Simulation z.B. das Design von Prothesen, die Durchführung einer plastischen Operation oder die Auswirkung eines bestimmten Schnittes auf Strömungsverhalten von Blut oder Luft bereits vor der Operation erprobt und optimiert werden.
- Von der physischen Präsenz zur Telepräsenz. Hierzu hat die Verbreitung des Internet und der damit zusammenhängenden Technologien eine prägende Rolle gespielt. In der Ausbildung, Informationsbeschaffung, Fallbesprechung etc. ersetzt zunehmend der Zugang über das Netz den Gang zur Bibliothek. Mit der Telemedizin kann auch Patienten geholfen werden, die Hunderte von Kilometern entfernt sind.
- Von der klassischen Ausbildung zu Multimedia. Die Informationstechnologie wird die Medizin des nächsten Jahrhunderts genauso verändern, wie in den 80ern die Automatisierung die Produktionsmethoden und in den 90ern Multimedia den Arbeitstag im Büro.
Prof. Dr.-Ing. Georgios Sakas studierte in Athen und Darmstadt und ist seit 1987 Mitarbeiter des Fraunhofer IGD, wo er seit 1994 er die Abteilung Cognitive Computing & Medical Imaging leitet. Zugleich unterrichtet er an der TU Darmstadt und der Universität Athen und ist Geschäftsführer der ‘MedCom GmbH’, einer Ausgründung des Fraunhofer IGD, die medizinische Bildverarbeitungs-Software anbietet.
Als international anerkannter Wissenschaftler hat er schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so z.B. den European IST-Prize 2006. Seine Forschungsinteressen liegen in der medizinischen Bildverarbeitung mit Schwerpunkten in Visualisierung, Volume Rendering, Augmented Reality, 3D-Rekonstruktion von realen Objekten, Objekterkennung (Surveillance, Tracking), inhaltbasierte Suche in Multimedia-Daten, medizinische Navigation, Trainingsimulation, Therapieplanungssysteme, Tele-Präsenz, Telemedizin.
Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich - wenn möglich - per email an: anmeldung@gi-rhein-main.de. Nach der Veranstaltung treffen wir uns zu einer „Nachsitzung“, zu der Sie ebenfalls herzlich eingeladen sind. Damit wir ausreichend Plätze in einem Restaurant in der Nähe reservieren können, vermerken Sie bitte in Ihrer Anmeldung, ob Sie auch hierzu kommen wollen.
3.4.06
Im August 2006 auch bei uns: Erlebnisschiff zeigt Sport und Informatik
Auch im Informatikjahr 2006 ist das Erlebnisschiff „MS Wissenschaft“ von Wissenschaft im Dialog wieder auf Tour und legt in zahlreichen Städten an. Die Ausstellung an Bord des 105 Meter langen Binnenschiffs zeigt, wie Informatik den Sport und seine Geräte verändert.
In unserer Region sind folgende Termine geplant:
- 10.-13.08., Mainz, Adenauerufer
- 14.-16.08., Wiesbaden, KD-Steiger
- 18.-20.08., Mannheim, Neckar, Kurpfalzbrücke
- 26.-27.08., Frankfurt, Osthafen
- 28.-29.08., Aschaffenburg, Floßhafen
Aus dem Konzept:
Informatik wird für Leistungsanalysen genutzt und verändert Trainingsmethoden, sie steckt im Turnschuh ebenso wie im Hochleistungs-Speer. Unter dem Motto „Jeden Tag ein bißchen besser werden ...“ orientiert sich die Themenstruktur für das Ausstellungsschiff an vier Bereichen:
- Körper
- Fähigkeiten
- Material
- Kopf (Intelligenz und Psyche)
Nur wenn ein Sportler jeden dieser Bereiche trainiert, kann er gute Leistungen erzielen.
Die Exponate stellen die Fraunhofer Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und die Max-Planck-Gesellschaft zur Verfügung. Zudem sind die die Universitäten aus Darmstadt, Münster und Hohenheim beteiligt, das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten FES gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Berlin sowie die Deutsche Sporthochschule.
Partner und Sponsoren sind: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Deutsche Telekom Stiftung, ZDFtivi und GEOlino.
Aktuelle Infos bei Wissenschaft im Dialog.
29.3.06
Medienmittwoch = M hoch 2
(R)evolution im Internet - Kommt jetzt die Breitband-Gesellschaft?
21.3.06
25.03.2006 in Würzburg: „Informatik zum Anfassen“
Ab 10:00 Uhr gibt es Vorträge für Kinder, ab 13:00 Uhr für Experten. Auch Nicht-Informatiker finden ein Angebot in der Vortragsreihe „Informatik im Alltag“. Highlight ist das Abendprogramm im Museum Kulturspeicher und im Sternerestaurant Weinstein.
Aus dem Programm:
Für Schüler:
- Mein erstes Java-Programm
- Zukunft gestalten, Informatiker werden
- Der Weg zum Informatiker
- Meine erste Heimatseite
- Die "lebende" Rechenmaschine - Wie rechnet der Computer?
- Was tut ein Informatiker?
- Crazy Roboters - Wir bauen Roboter
Für Jeden:
- Der erste Würzburger im All?
- Urlaubsfahrt ohne Stress! Verlieren Männer jetzt die Orientierung?
- Papa wie kommt der Käse in die Verpackung?
- Augen auf im Verkehr!
- Viren, Würmer, Phischer
- Warum ist der PC krank?
- Die kleine PC Haushaltsapotheke!
Für Experten:
- Ajax - Griechischer Held auf neuen Pfaden
- Pico Satellit - Das Informations-Abenteuer Weltraum
- Software Engineering - Die Produktion von Software leichtgemacht!
- Software Factory als Lösungskomponente für die Softwareentwicklung der Zukunft
- Refactoring - Der grüne (Software) Punkt
- Eclipse 3.0 Die perfekte Sonnenfinsternis in Software
Ausstellung / Stände:
- PC Werkstatt
- Mechatronische Simulation
- Informatik Praxis
- Geoinformation
- Stress sichtbar
- Design & Medizin
- Dein Blutkreislauf
- Büchertisch
Informatik & Kultur:
- Im Museum Kulturspeicher
- Konkrete Kunst
- Open Space Interaktion
- Das Bauhaus und die Esoterik
- Zahlenmystik und Geometrie
- Prof. Dueck: Der Informatiker in artgerechter Haltung
- Zum Abschluß ein Menü im Restaurant Weinstein.
Alle Infos unter: http://www.informatikzumanfassen.de/
3.3.06
13.3.06 in Frankfurt: Organic Computing - Visionen und Herausforderungen für die Informatik – Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Schmeck
Der Vortrag findet im Rahmen der Tagung Architecture of Computing Systems (ARCS) in Zusammenarbeit mit den Regionalgruppen Rhein-Main der GI und der ITG statt. Zu dem Vortrag und dem Get-Together um 17:00 Uhr im Foyer ist jedoch keine Anmeldung für die Tagung erforderlich.
Prof. Dr. Schmeck ist Leiter des Instituts für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren der Universität Karlsruhe, Sprecher des Fachbereichs "Technische Informatik" der Gesellschaft für Informatik, Mitglied des erweiterten Vorstands der GI und Koordinator des Schwerpunktprogramms "Organic Computing" der DFG.Organic Computing - Visionen und Herausforderungen für die Informatik
Der andauernde Trend hin zu kleineren und leistungsfähigeren elektronischen Geräten zeigt, daß wir in wenigen Jahren von einer Vielzahl von Systemen und Systemkomponenten umgeben sein werden. Ausgestattet mit verschiedensten Sensoren werden sie ihre Umgebung bewusst wahrnehmen, miteinander kommunizieren und ihr Verhalten an die aktuell verfügbaren Informationen anpassen können. Aufgrund der wachsenden Komplexität werden die entstehenden vernetzten Systeme nicht mehr explizit steuerbar sein, sie werden unausweichlich Formen der Selbstorganisation zeigen. Dies führt einerseits zu der faszinierenden Vision des "Organic Computing": Vernetzte intelligente Systeme assistieren uns in unserem täglichen Leben, verfügbar, wann immer und wo immer wir sie brauchen und weitgehend autonom: sie verwalten und nutzen verfügbare Ressourcen, entdecken und reparieren fehlerhafte Komponenten, sie verhalten sich insgesamt lebensähnlich. Andererseits könnte sich daraus auch die nach-Orwellsche Bedrohung einer Gesellschaft perfekt transparenter und vollständig kontrollierter Individuen entwickeln. Die Informatik ist herausgefordert, sicherzustellen, daß das entstehende Verhalten der zukünftigen vernetzten Systeme für uns alle vorteilhaft bleibt. Insbesondere brauchen wir neue Paradigmen für den Systementwurf und für Systemarchitekturen, die es erlauben, Netzwerke intelligenter Systeme angemessen zu beobachten und zu beeinflussen, Systeme, die beträchtliche Freiheitsgrade besitzen werden, um ihr Verhalten selbsttätig an dynamisch veränderliche Anforderungen anzupassen.
Informationen über das Programm und die Veranstaltungen der Tagung ARCS’06 sind unter http://arcs06.cs.uni-frankfurt.de/ zu finden.
1.3.06
13.–16.3.06 in Frankfurt: ARCS'06: Architecture of Computing Systems
Aus dem Programm:
- Architectures
- Challenges and Solutions in Design for Low Energy
- Dependability and Fault Tolerance
- Distributed Networks
- Dynamically Reconfigurable Systems (DRS)
- Emergenz und Selbstorganisation in technischen Systemen
- Energy Efficient Design
- Life-inspired Systems and Their Quality-driven Design
- Memory Systems
- Modelling cooperative and greedy behavior in wireless networks
- Multiprocessing
- Network Protocols
- Parallel Systems and Algorithms (PASA)
- Pervasive Computing
- Power Awareness
- Security
- Self-Organization in Autonomous Sensor/Actuator Networks
- Teaching digital logic interactively with LogiFlash
- The Robustness of Resource Allocations in Parallel and Distributed
- Computing Systems
21.2.06
Workshop am 24. Mai 2006 im Fraunhofer IPSI, Darmstadt: Chancen des automatischen Aufbaus von Wissensstrukturen
Das Fraunhofer IPSI in Darmstadt lädt ein zum Dialog zwischen Forschung und Praxis am 24. Mai 2006 in Darmstadt. Teilnahmegebühr 40€ – 280€.
Aus dem Programm:
- Kompakter Überblick zum Stand des automatischen Aufbaus von Ontologien und Wissensnetzen
- Extraktion sachlicher Zusammenhänge mit Hilfe von Data-Mining-Verfahren
- Praxisreife dieser Verfahren
- Einsatz in den Standardprodukten von IBM und SAP
- Beispiele innovativer Suchlösungen im Baukonzern Bilfinger Berger und für den neuen Brockhaus
- Zum Stand des automatischen Aufbaus von Wissensstrukturen (Dr. Thomas Kamps, Fraunhofer IPSI)
- Indexierung mit Nominalphrasen für die semantische Suche mit ConWeaver (Ingrid Schmidt, Fraunhofer IPSI)
- Daten als Informationsquelle: Extraktion neuer Zusammenhänge mittels Clustering (Dr. Ulrike von Luxburg, TU Darmstadt)
- Das Potential von Ontologien für die Informationsintegration in SAP Geschäftsanwendungen (Dr. Thorsten Leidig, SAP)
- Semantische Suche mit Omnifind (Alexander Lang, IBM)
- Semantische Suche für das technische Wissensmanagement der Bilfinger Berger AG (Dr. Gerd Simsch, Bilfinger Berger AG)
- Der neue Brockhaus: Einsatz von Sprachtechnologie und Wissensnetz (Bernd Kreissig, Brockhaus Duden Neue Medien)
8.2.06
8. + 9.05. 2006: Heidelberger Innovationsforum Gesundheit, IT, Bioinformatik
Diesmal sind IT-Forscher eingeladen, insbesondere aus dem Bereich Bioinformatik, ihre Projekte und Forschungsvorhaben zum Thema „Digitale Diagnose und Analyse“ vorzustellen.
7.2.06
2. – 6.10. 2006 in Dresden: INFORMATIK 2006 – Informatik für Menschen
24.11.05
Bericht vom 22.11.2005: Konrad Zuses Plankalkül
Etwa 80 Besucher waren zu dem Vortrag Konrad Zuses Plankalkül gekommen, darunter einige ehemalige Mitarbeiter von Konrad Zuse, Experten für Plankalkül und viele Bauingenieure der TU Darmstadt. Für sie ist Konrad Zuse ein besonderes Vorbild, er gilt sozusagen als der Erfinder der IT im Bauwesen.In der Tat ist der „Plankalkül“ von Konrad Zuse mehr als eine Programmiersprache. Die erst in den 70er Jahren teilweise veröffentlichten Unterlagen/Manuskripte beinhalten nicht nur eine – für unsere heutigen Augen sehr kryptische – Programmiersprache, sondern auch Anwendungsbeispiele bis hin zum Schachspiel. Und gerade das für ihn stupide ingenieurmäßige Rechnen wollte er abschaffen. Seine Vision waren Maschinen, die alle für ein Bauwerk nötigen Daten, Zahlen und Zeichnungen liefern sollte. Und konsequenterweise entwickelt er später auch die ersten Zeichengeräte – „Graphomat“ -, heute würden wir dafür einen Plotter und einen PC nehmen.
Prof. Horst Zuse hielt einen spannenden und anschaulichen Vortrag über diese („Software“-) Seite seines Vaters Konrad Zuse. Die Folien des Vortrages werden in Kürze hier bereitgestellt.Mehr zu Plankalkül z.B. beim Zuse Institut Berlin.
IEEE und GI-Rhein-Main
Mit der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung am letzten Dienstag ist die GI-Rhein-Main jetzt auch eine Regionalgruppe der IEEE Computer Society. Viele von uns sind Mitglied bei mehreren der Fachgesellschaften für Informatik:- IEEE Computer Society (siehe auch IEEE Germany und IEEE)
- Gesellschaft für Informatik
- ACM - Association for Computing Machinery, German Chapter of the ACM
Wie bisher sind bei uns aber alle willkommen, die sich intensiv mit Informatik beschäftigen, sei es in Ausbildung, Studium, Beruf, in der Anwendung, Entwicklung, Forschung oder Lehre. Unsere Veranstaltungen sind in der Regel öffentlich und kostenlos.
Termine 2006
- 25.4.
- 9.5.
- 12.9.
- 10.10.
- 7.11.
- 5.12.
Satzung der GI-Rhein-Main
- Die GI-Rhein-Main ist eine Regionalgruppe der Gesellschaft für Informatik (Bonn), der ACM (German Chapter of the Association for Computing Machinery) und der IEEE Computer Society, German Chapter.
- Eine Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Dabei wird die Arbeit der GI-Rhein-Main diskutiert und die (neuen) Mitglieder der Leitungsgruppe gewählt.
- Die Mitglieder der Leitungsgruppe werden von den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist unbeschränkt möglich. Die Leitungsgruppe sollte mindestens drei Mitglieder umfassen.
- Aufgabe der Leitungsgruppe ist die Leitung und organisatorische Umsetzung unserer Arbeit, d.h.:
–Organisation der Veranstaltungen
–Gewinnung und Auswahl von Referenten
–Erstellung von Einladungen
–Pflege der Webseiten - Die Leitungsgruppe wählt aus ihrer Runde einen Sprecher für drei Jahre. Dieses Amt sollte rotieren. Der Sprecher ist Mitglied der Leitungsgruppe und hat die gleichen Aufgaben. Zusätzlich vertritt er die GI-Rhein-Main in den Gremien der GI.
Protokoll der Mitgliederversammlung vom 22.11.05
Schwerpunkt war das gegenseitige Kennenlernen und die Sammlung von Ideen für unser Programm. Auf jeden Fall wollen wir uns auch am Informatikjahr 2006 beteiligen.
Beschlüsse:
1. Satzung
Die Mitgliederversammlung der GI-Rhein-Main vom 22.11.05 hat folgende Regeln beschlossen:
- Die GI-Rhein-Main ist eine Regionalgruppe der Gesellschaft für Informatik (Bonn), der ACM (German Chapter of the Association for Computing Machinery) und der IEEE Computer Society, German Chapter.
- Eine Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Dabei wird die Arbeit der GI-Rhein-Main diskutiert und die (neuen) Mitglieder der Leitungsgruppe gewählt.
- Die Mitglieder der Leitungsgruppe werden von den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist unbeschränkt möglich. Die Leitungsgruppe sollte mindestens drei Mitglieder umfassen.
- Aufgabe der Leitungsgruppe ist die Leitung und organisatorische Umsetzung unserer Arbeit, d.h.:
–Organisation der Veranstaltungen
–Gewinnung und Auswahl von Referenten
–Erstellung von Einladungen
–Pflege der Webseiten - Die Leitungsgruppe wählt aus ihrer Runde einen Sprecher für drei Jahre. Dieses Amt sollte rotieren. Der Sprecher ist Mitglied der Leitungsgruppe und hat die gleichen Aufgaben. Zusätzlich vertritt er die GI-Rhein-Main in den Gremien der GI.
2. Wahl Leitungsgruppe
Die folgenden Mitglieder wurden einstimmig in die Leitungsgruppe gewählt:
- Jens Baedeker
- Dierk Ehmke
- Prof. Kai Rannenberg
- Markus Schmall
- Klaus Schröter
- Prof. Andy Schürr
3. Wahl Sprecher
Von der Leitungsgruppe wurde einstimmig als Sprecher der GI-Rhein-Main gewählt:
- Klaus Schröter
4. Termine 2006
Für 2006 sind die folgenden Termine geplant:
- 17.1.
- 14.2.
- 21.3.
- 25.4.
- 16.5.
- 12.9.
- 10.10.
- 7.11.
- 5.12.
5. Themen 2006
Hierzu wurden verschiedene Vorschläge gesammelt. Ziel ist ein möglichst breites Spektrum an Themen. Vielleicht können wir auch wieder eine praktischen Workshop organisieren. Was konkrete realisiert werden kann, hängt natürlich davon ab, welche Referenten wir organisieren können. Das Leitungsteam freut sich auf weitere Vorschläge.
22.11.05
8.12.05 in Darmstadt: Nikolaus in virtuellen Welten
- Nikolaus in virtuellen Welten
8. Dezember 2005
19:00 – 22:00 Uhr
Cybernarium
TZ Rhein-Main
Am Kavalleriesand 3
64295 Darmstadt
Das Cybernarium bietet die Möglichkeit neueste Technologien und faszinierende Wissenschaft interaktiv zu erleben und dabei Neues zu erfahren. Besucher können einzigartige Exponate mit Technologien der Virtuellen und Erweiterten Realität kennen lernen und begreifen, wie digitale Erlebniswelten unser Leben und Lernen in Zukunft beeinflussen werden.Nach der Begrüßung durch Luc Neumann, Vorstandsvorsitzender CAPCom AG und Geschäftsführer des Cybernariums und einer Führung bleibt noch genug Zeit für eigenes Entdecken, Gespräche, Essen und Trinken.
Unkostenbeitrag: 25,00€, für GI-Mitglieder: 15,00€, zahlbar in bar während der Veranstaltung. GI-Mitglieder bringen bitte ihren GI-Ausweis mit.
Aufgrund der Vorbereitungen ist diesmal eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung bis zum 2.12.2005 an cyber@gi-rhein-main.de.
Erfahren Sie Virtuelle Welten als ganzheitliches Erlebnis, das alle Sinne anregt. Sie erwartet eine Mischung aus Forschung und Fun, Lehre und Leidenschaft, die für jedes Alter etwas bietet!