7.4.06

GI-Rhein-Main 25.4.2006: Bilder in der Medizin: 2D, 3D und mehr

Die GI-Rhein-Main lädt ein:

Moderne, computerbasierte bildgebende Verfahren haben die medizinische Praxis in den letzten Jahren tiefgreifend verändert und sind unverzichtbar geworden. Angefangen von den altbekannten Röntgenstrahlen hat sich eine Fülle bildgebender Verfahren entwickelt: CT, MRI/MRA, Ultraschall, Angio, Nuklearmedizin sind die bekanntesten Vertreter, neue wie IR-Imaging und Laser-Imaging folgen bereits.

Der Vortrag gibt einen Überblick und Beispiele für wegweisende IGD-Entwicklungen in diesem Feld.

Aktuell bestimmen folgende Trends die Entwicklung:

  • Mehr Diagnose reicht nicht. Die meisten Krankheitsbilder werden durch die heute existierenden Bildgebungsverfahren ausreichend genau diagnostiziert. Die Mehrkosten für eine „bloße Verbesserung der Diagnose“ werden heutzutage zumeist nicht mehr getragen. Nur wenn die zusätzliche Information einen Effekt auf die anzuwendende Therapie mit sich bringt, wird der zusätzliche Aufwand akzeptiert.
  • Von der Diagnose zur Intervention. Bildgebende Verfahren werden zunehmend zur Navigation und zur Steuerung der Intervention, Kontrolle der Therapie, Überwachung des Ablaufs der Krankheit etc. eingesetzt. Das führt dazu, daß neben dem Diagnostiker, typischerweise einem Radiologen, zunehmend auch der Chirurg bildgebende Verfahren einsetzt und zwar während der Intervention, um ein kontinuierliches Bild des Patienten zu erhalten.
  • Von 2D zur 3D. Waren in der Vergangenheit die typischen Bilder zweidimensional, sei es Röntgenaufnahmen, CT-Schichten oder Ultraschall, zeichnet sich die Tendenz ab, die Dreidimensionalität der menschlichen Organe wiederzugeben. Dieser Trend wird insbesondere durch die neue Rolle des Chirurgen als Anwender der Bildgebung unterstützt, der nicht wie sein radiologische Kollege „abstraktes 2D Denken“ jahrelang geübt hat, sondern viel mehr sich durch komplizierte Strukturen orientieren und im Körper navigieren muß.
  • Von der realen Welt zur Simulation. In der Ausbildung von Piloten wird Simulation intensiv eingesetzt, um Situationen zu trainieren, die in natura entweder selten auftreten oder gefährlich sind. In der Medizin können eine Fülle von Verfahren und Vorgänge in ähnlicher Weise trainiert werden, ohne Risiken für Arzt und/oder Patienten zu implizieren. Auch selten vorkommende Fälle können so allen Interessenten zwecks einer besseren Ausbildung zur Verfügung gestellt werden. Ferner kann durch Simulation z.B. das Design von Prothesen, die Durchführung einer plastischen Operation oder die Auswirkung eines bestimmten Schnittes auf Strömungsverhalten von Blut oder Luft bereits vor der Operation erprobt und optimiert werden.
  • Von der physischen Präsenz zur Telepräsenz. Hierzu hat die Verbreitung des Internet und der damit zusammenhängenden Technologien eine prägende Rolle gespielt. In der Ausbildung, Informationsbeschaffung, Fallbesprechung etc. ersetzt zunehmend der Zugang über das Netz den Gang zur Bibliothek. Mit der Telemedizin kann auch Patienten geholfen werden, die Hunderte von Kilometern entfernt sind.
  • Von der klassischen Ausbildung zu Multimedia. Die Informationstechnologie wird die Medizin des nächsten Jahrhunderts genauso verändern, wie in den 80ern die Automatisierung die Produktionsmethoden und in den 90ern Multimedia den Arbeitstag im Büro.


Prof. Dr.-Ing. Georgios Sakas studierte in Athen und Darmstadt und ist seit 1987 Mitarbeiter des Fraunhofer IGD, wo er seit 1994 er die Abteilung Cognitive Computing & Medical Imaging leitet. Zugleich unterrichtet er an der TU Darmstadt und der Universität Athen und ist Geschäftsführer der ‘MedCom GmbH’, einer Ausgründung des Fraunhofer IGD, die medizinische Bildverarbeitungs-Software anbietet.
Als international anerkannter Wissenschaftler hat er schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so z.B. den European IST-Prize 2006. Seine Forschungsinteressen liegen in der medizinischen Bildverarbeitung mit Schwerpunkten in Visualisierung, Volume Rendering, Augmented Reality, 3D-Rekonstruktion von realen Objekten, Objekterkennung (Surveillance, Tracking), inhaltbasierte Suche in Multimedia-Daten, medizinische Navigation, Trainingsimulation, Therapieplanungssysteme, Tele-Präsenz, Telemedizin.

Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion.

Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich - wenn möglich - per email an: anmeldung@gi-rhein-main.de. Nach der Veranstaltung treffen wir uns zu einer „Nachsitzung“, zu der Sie ebenfalls herzlich eingeladen sind. Damit wir ausreichend Plätze in einem Restaurant in der Nähe reservieren können, vermerken Sie bitte in Ihrer Anmeldung, ob Sie auch hierzu kommen wollen.

3.4.06

Im August 2006 auch bei uns: Erlebnisschiff zeigt Sport und Informatik

MS Wissenschaft 2006 - Sport und Informatik

Auch im Informatikjahr 2006 ist das Erlebnisschiff „MS Wissenschaft“ von Wissenschaft im Dialog wieder auf Tour und legt in zahlreichen Städten an. Die Ausstellung an Bord des 105 Meter langen Binnenschiffs zeigt, wie Informatik den Sport und seine Geräte verändert.

In unserer Region sind folgende Termine geplant:
  • 10.-13.08., Mainz, Adenauerufer
  • 14.-16.08., Wiesbaden, KD-Steiger
  • 18.-20.08., Mannheim, Neckar, Kurpfalzbrücke
  • 26.-27.08., Frankfurt, Osthafen
  • 28.-29.08., Aschaffenburg, Floßhafen

Aus dem Konzept:

Informatik wird für Leistungsanalysen genutzt und verändert Trainingsmethoden, sie steckt im Turnschuh ebenso wie im Hochleistungs-Speer. Unter dem Motto „Jeden Tag ein bißchen besser werden ...“ orientiert sich die Themenstruktur für das Ausstellungsschiff an vier Bereichen:

  • Körper
  • Fähigkeiten
  • Material
  • Kopf (Intelligenz und Psyche)

Nur wenn ein Sportler jeden dieser Bereiche trainiert, kann er gute Leistungen erzielen.

Die Exponate stellen die Fraunhofer Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und die Max-Planck-Gesellschaft zur Verfügung. Zudem sind die die Universitäten aus Darmstadt, Münster und Hohenheim beteiligt, das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten FES gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Berlin sowie die Deutsche Sporthochschule.

Partner und Sponsoren sind: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Deutsche Telekom Stiftung, ZDFtivi und GEOlino.

Aktuelle Infos bei Wissenschaft im Dialog.

29.3.06

Medienmittwoch = M hoch 2

Eine neue Veranstaltungsreihe ist der Medienmittwoch. Für Informatiker mit Interesse am Internet könnte manche Veranstaltung durchaus interessant sein, obwohl es dort heißt:

Networking und Gedankenaustausch zwischen Medienschaffenden, der Finanzwirtschaft und der Politik
Der nächste Termin findet am 12.4.06 bei T-Online statt:
(R)evolution im Internet - Kommt jetzt die Breitband-Gesellschaft?

21.3.06

25.03.2006 in Würzburg: „Informatik zum Anfassen“

Würzburg ist eine Reise wert. Vielleicht nächsten Samstag? Die Regionalgruppe Würzburg lädt für den kommenden Samstag ein zu einen Tag unter dem Motto „Informatik zum Anfassen“. Alle Infos unter: http://www.informatikzumanfassen.de/

Ab 10:00 Uhr gibt es Vorträge für Kinder, ab 13:00 Uhr für Experten. Auch Nicht-Informatiker finden ein Angebot in der Vortragsreihe „Informatik im Alltag“. Highlight ist das Abendprogramm im Museum Kulturspeicher und im Sternerestaurant Weinstein.

Aus dem Programm:

Für Schüler:

  • Mein erstes Java-Programm
  • Zukunft gestalten, Informatiker werden
  • Der Weg zum Informatiker
  • Meine erste Heimatseite
  • Die "lebende" Rechenmaschine - Wie rechnet der Computer?
  • Was tut ein Informatiker?
  • Crazy Roboters - Wir bauen Roboter

Für Jeden:

  • Der erste Würzburger im All?
  • Urlaubsfahrt ohne Stress! Verlieren Männer jetzt die Orientierung?
  • Papa wie kommt der Käse in die Verpackung?
  • Augen auf im Verkehr!
  • Viren, Würmer, Phischer
  • Warum ist der PC krank?
  • Die kleine PC Haushaltsapotheke!

Für Experten:

  • Ajax - Griechischer Held auf neuen Pfaden
  • Pico Satellit - Das Informations-Abenteuer Weltraum
  • Software Engineering - Die Produktion von Software leichtgemacht!
  • Software Factory als Lösungskomponente für die Softwareentwicklung der Zukunft
  • Refactoring - Der grüne (Software) Punkt
  • Eclipse 3.0 Die perfekte Sonnenfinsternis in Software

Ausstellung / Stände:

  • PC Werkstatt
  • Mechatronische Simulation
  • Informatik Praxis
  • Geoinformation
  • Stress sichtbar
  • Design & Medizin
  • Dein Blutkreislauf
  • Büchertisch

Informatik & Kultur:

  • Im Museum Kulturspeicher
  • Konkrete Kunst
  • Open Space Interaktion
  • Das Bauhaus und die Esoterik
  • Zahlenmystik und Geometrie
  • Prof. Dueck: Der Informatiker in artgerechter Haltung
  • Zum Abschluß ein Menü im Restaurant Weinstein.

Alle Infos unter: http://www.informatikzumanfassen.de/

3.3.06

13.3.06 in Frankfurt: Organic Computing - Visionen und Herausforderungen für die Informatik – Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Schmeck

Organic Computing ist das Thema eines Vortrags von Prof. Dr. Schmeck am 13.03.2006 19:00 Uhr im Casino, 2. Stock, Hörsaal 1802, Campus Westend der Universität Frankfurt a.M., Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main.

Der Vortrag findet im Rahmen der Tagung Architecture of Computing Systems (ARCS) in Zusammenarbeit mit den Regionalgruppen Rhein-Main der GI und der ITG statt. Zu dem Vortrag und dem Get-Together um 17:00 Uhr im Foyer ist jedoch keine Anmeldung für die Tagung erforderlich.

Prof. Dr. Schmeck ist Leiter des Instituts für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren der Universität Karlsruhe, Sprecher des Fachbereichs "Technische Informatik" der Gesellschaft für Informatik, Mitglied des erweiterten Vorstands der GI und Koordinator des Schwerpunktprogramms "Organic Computing" der DFG.

Organic Computing - Visionen und Herausforderungen für die Informatik

Der andauernde Trend hin zu kleineren und leistungsfähigeren elektronischen Geräten zeigt, daß wir in wenigen Jahren von einer Vielzahl von Systemen und Systemkomponenten umgeben sein werden. Ausgestattet mit verschiedensten Sensoren werden sie ihre Umgebung bewusst wahrnehmen, miteinander kommunizieren und ihr Verhalten an die aktuell verfügbaren Informationen anpassen können. Aufgrund der wachsenden Komplexität werden die entstehenden vernetzten Systeme nicht mehr explizit steuerbar sein, sie werden unausweichlich Formen der Selbstorganisation zeigen. Dies führt einerseits zu der faszinierenden Vision des "Organic Computing": Vernetzte intelligente Systeme assistieren uns in unserem täglichen Leben, verfügbar, wann immer und wo immer wir sie brauchen und weitgehend autonom: sie verwalten und nutzen verfügbare Ressourcen, entdecken und reparieren fehlerhafte Komponenten, sie verhalten sich insgesamt lebensähnlich. Andererseits könnte sich daraus auch die nach-Orwellsche Bedrohung einer Gesellschaft perfekt transparenter und vollständig kontrollierter Individuen entwickeln. Die Informatik ist herausgefordert, sicherzustellen, daß das entstehende Verhalten der zukünftigen vernetzten Systeme für uns alle vorteilhaft bleibt. Insbesondere brauchen wir neue Paradigmen für den Systementwurf und für Systemarchitekturen, die es erlauben, Netzwerke intelligenter Systeme angemessen zu beobachten und zu beeinflussen, Systeme, die beträchtliche Freiheitsgrade besitzen werden, um ihr Verhalten selbsttätig an dynamisch veränderliche Anforderungen anzupassen.

Informationen über das Programm und die Veranstaltungen der Tagung ARCS’06 sind unter http://arcs06.cs.uni-frankfurt.de/ zu finden.

1.3.06

13.–16.3.06 in Frankfurt: ARCS'06: Architecture of Computing Systems

Vom 13. bis 16. März findet an der Uni Frankfurt im neuen Campus Westend die internationale Konferenz ARCS'06: Architecture of Computing Systems statt. Veranstaltet von der GI und der ITG wird ein umfangreiches Programm angeboten mit Tutorials, Workshops und Vorträgen.

Aus dem Programm:
  • Architectures
  • Challenges and Solutions in Design for Low Energy
  • Dependability and Fault Tolerance
  • Distributed Networks
  • Dynamically Reconfigurable Systems (DRS)
  • Emergenz und Selbstorganisation in technischen Systemen
  • Energy Efficient Design
  • Life-inspired Systems and Their Quality-driven Design
  • Memory Systems
  • Modelling cooperative and greedy behavior in wireless networks
  • Multiprocessing
  • Network Protocols
  • Parallel Systems and Algorithms (PASA)
  • Pervasive Computing
  • Power Awareness
  • Security
  • Self-Organization in Autonomous Sensor/Actuator Networks
  • Teaching digital logic interactively with LogiFlash
  • The Robustness of Resource Allocations in Parallel and Distributed
  • Computing Systems

21.2.06

Workshop am 24. Mai 2006 im Fraunhofer IPSI, Darmstadt: Chancen des automatischen Aufbaus von Wissensstrukturen

Das Fraunhofer IPSI in Darmstadt lädt ein zum Dialog zwischen Forschung und Praxis am 24. Mai 2006 in Darmstadt. Teilnahmegebühr 40€ – 280€.

Aus dem Programm:

  • Kompakter Überblick zum Stand des automatischen Aufbaus von Ontologien und Wissensnetzen
  • Extraktion sachlicher Zusammenhänge mit Hilfe von Data-Mining-Verfahren
  • Praxisreife dieser Verfahren
  • Einsatz in den Standardprodukten von IBM und SAP
  • Beispiele innovativer Suchlösungen im Baukonzern Bilfinger Berger und für den neuen Brockhaus
  • Zum Stand des automatischen Aufbaus von Wissensstrukturen (Dr. Thomas Kamps, Fraunhofer IPSI)
  • Indexierung mit Nominalphrasen für die semantische Suche mit ConWeaver (Ingrid Schmidt, Fraunhofer IPSI)
  • Daten als Informationsquelle: Extraktion neuer Zusammenhänge mittels Clustering (Dr. Ulrike von Luxburg, TU Darmstadt)
  • Das Potential von Ontologien für die Informationsintegration in SAP Geschäftsanwendungen (Dr. Thorsten Leidig, SAP)
  • Semantische Suche mit Omnifind (Alexander Lang, IBM)
  • Semantische Suche für das technische Wissensmanagement der Bilfinger Berger AG (Dr. Gerd Simsch, Bilfinger Berger AG)
  • Der neue Brockhaus: Einsatz von Sprachtechnologie und Wissensnetz (Bernd Kreissig, Brockhaus Duden Neue Medien)

8.2.06

8. + 9.05. 2006: Heidelberger Innovationsforum Gesundheit, IT, Bioinformatik

Das zweite Heidelberger Innovationsforum findet am 8. und 9. Mai 2006 in Heidelberg statt. Ziel ist die Vermarktung und Finanzierung von Forschungsideen und –ergebnissen.

Diesmal sind IT-Forscher eingeladen, insbesondere aus dem Bereich Bioinformatik, ihre Projekte und Forschungsvorhaben zum Thema „Digitale Diagnose und Analyse“ vorzustellen.

24.11.05

Bericht vom 22.11.2005: Konrad Zuses Plankalkül

Etwa 80 Besucher waren zu dem Vortrag Konrad Zuses Plankalkül gekommen, darunter einige ehemalige Mitarbeiter von Konrad Zuse, Experten für Plankalkül und viele Bauingenieure der TU Darmstadt. Für sie ist Konrad Zuse ein besonderes Vorbild, er gilt sozusagen als der Erfinder der IT im Bauwesen.

In der Tat ist der „Plankalkül“ von Konrad Zuse mehr als eine Programmiersprache. Die erst in den 70er Jahren teilweise veröffentlichten Unterlagen/Manuskripte beinhalten nicht nur eine – für unsere heutigen Augen sehr kryptische – Programmiersprache, sondern auch Anwendungsbeispiele bis hin zum Schachspiel. Und gerade das für ihn stupide ingenieurmäßige Rechnen wollte er abschaffen. Seine Vision waren Maschinen, die alle für ein Bauwerk nötigen Daten, Zahlen und Zeichnungen liefern sollte. Und konsequenterweise entwickelt er später auch die ersten Zeichengeräte – „Graphomat“ -, heute würden wir dafür einen Plotter und einen PC nehmen.

Prof. Horst Zuse hielt einen spannenden und anschaulichen Vortrag über diese („Software“-) Seite seines Vaters Konrad Zuse. Die Folien des Vortrages werden in Kürze hier bereitgestellt.

Mehr zu Plankalkül z.B. beim Zuse Institut Berlin.

IEEE und GI-Rhein-Main

Mit der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung am letzten Dienstag ist die GI-Rhein-Main jetzt auch eine Regionalgruppe der IEEE Computer Society. Viele von uns sind Mitglied bei mehreren der Fachgesellschaften für Informatik:

Wie bisher sind bei uns aber alle willkommen, die sich intensiv mit Informatik beschäftigen, sei es in Ausbildung, Studium, Beruf, in der Anwendung, Entwicklung, Forschung oder Lehre. Unsere Veranstaltungen sind in der Regel öffentlich und kostenlos.

Termine 2006

Für Sie zum Vormerken hier unsere geplanten Termine 2006. Sobald Thema und Referent feststehen, werden die Details hier und per Mailing veröffentlicht.
  • 25.4.
  • 9.5.
  • 12.9.
  • 10.10.
  • 7.11.
  • 5.12.

Satzung der GI-Rhein-Main

Die Mitgliederversammlung der GI-Rhein-Main vom 22.11.05 hat folgende Regeln beschlossen:
  • Die GI-Rhein-Main ist eine Regionalgruppe der Gesellschaft für Informatik (Bonn), der ACM (German Chapter of the Association for Computing Machinery) und der IEEE Computer Society, German Chapter.
  • Eine Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Dabei wird die Arbeit der GI-Rhein-Main diskutiert und die (neuen) Mitglieder der Leitungsgruppe gewählt.
  • Die Mitglieder der Leitungsgruppe werden von den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist unbeschränkt möglich. Die Leitungsgruppe sollte mindestens drei Mitglieder umfassen.
  • Aufgabe der Leitungsgruppe ist die Leitung und organisatorische Umsetzung unserer Arbeit, d.h.:
    –Organisation der Veranstaltungen
    –Gewinnung und Auswahl von Referenten
    –Erstellung von Einladungen
    –Pflege der Webseiten
  • Die Leitungsgruppe wählt aus ihrer Runde einen Sprecher für drei Jahre. Dieses Amt sollte rotieren. Der Sprecher ist Mitglied der Leitungsgruppe und hat die gleichen Aufgaben. Zusätzlich vertritt er die GI-Rhein-Main in den Gremien der GI.

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 22.11.05

Am 22.11.05 fand im Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt eine Mitgliederversammlung statt. Als Gast und Vertreter des GI-Präsidiums war auch Herr Prof. Grötsch aus Würzburg mit dabei.

Schwerpunkt war das gegenseitige Kennenlernen und die Sammlung von Ideen für unser Programm. Auf jeden Fall wollen wir uns auch am Informatikjahr 2006 beteiligen.

Beschlüsse:

1. Satzung

Die Mitgliederversammlung der GI-Rhein-Main vom 22.11.05 hat folgende Regeln beschlossen:
  • Die GI-Rhein-Main ist eine Regionalgruppe der Gesellschaft für Informatik (Bonn), der ACM (German Chapter of the Association for Computing Machinery) und der IEEE Computer Society, German Chapter.
  • Eine Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Dabei wird die Arbeit der GI-Rhein-Main diskutiert und die (neuen) Mitglieder der Leitungsgruppe gewählt.
  • Die Mitglieder der Leitungsgruppe werden von den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist unbeschränkt möglich. Die Leitungsgruppe sollte mindestens drei Mitglieder umfassen.
  • Aufgabe der Leitungsgruppe ist die Leitung und organisatorische Umsetzung unserer Arbeit, d.h.:
    –Organisation der Veranstaltungen
    –Gewinnung und Auswahl von Referenten
    –Erstellung von Einladungen
    –Pflege der Webseiten
  • Die Leitungsgruppe wählt aus ihrer Runde einen Sprecher für drei Jahre. Dieses Amt sollte rotieren. Der Sprecher ist Mitglied der Leitungsgruppe und hat die gleichen Aufgaben. Zusätzlich vertritt er die GI-Rhein-Main in den Gremien der GI.

2. Wahl Leitungsgruppe

Die folgenden Mitglieder wurden einstimmig in die Leitungsgruppe gewählt:

  • Jens Baedeker
  • Dierk Ehmke
  • Prof. Kai Rannenberg
  • Markus Schmall
  • Klaus Schröter
  • Prof. Andy Schürr

3. Wahl Sprecher

Von der Leitungsgruppe wurde einstimmig als Sprecher der GI-Rhein-Main gewählt:

  • Klaus Schröter

4. Termine 2006

Für 2006 sind die folgenden Termine geplant:

  • 17.1.
  • 14.2.
  • 21.3.
  • 25.4.
  • 16.5.
  • 12.9.
  • 10.10.
  • 7.11.
  • 5.12.

5. Themen 2006

Hierzu wurden verschiedene Vorschläge gesammelt. Ziel ist ein möglichst breites Spektrum an Themen. Vielleicht können wir auch wieder eine praktischen Workshop organisieren. Was konkrete realisiert werden kann, hängt natürlich davon ab, welche Referenten wir organisieren können. Das Leitungsteam freut sich auf weitere Vorschläge.

22.11.05

8.12.05 in Darmstadt: Nikolaus in virtuellen Welten

Das Cybernarium in Darmstadt und die GI-Rhein-Main laden zu einer Sonderführung und –Besichtigung ein:

  • Nikolaus in virtuellen Welten
    8. Dezember 2005
    19:00 – 22:00 Uhr
    Cybernarium
    TZ Rhein-Main
    Am Kavalleriesand 3
    64295 Darmstadt
Das Cybernarium bietet die Möglichkeit neueste Technologien und faszinierende Wissenschaft interaktiv zu erleben und dabei Neues zu erfahren. Besucher können einzigartige Exponate mit Technologien der Virtuellen und Erweiterten Realität kennen lernen und begreifen, wie digitale Erlebniswelten unser Leben und Lernen in Zukunft beeinflussen werden.

Nach der Begrüßung durch Luc Neumann, Vorstandsvorsitzender CAPCom AG und Geschäftsführer des Cybernariums und einer Führung bleibt noch genug Zeit für eigenes Entdecken, Gespräche, Essen und Trinken.

Unkostenbeitrag: 25,00€, für GI-Mitglieder: 15,00€, zahlbar in bar während der Veranstaltung. GI-Mitglieder bringen bitte ihren GI-Ausweis mit.

Aufgrund der Vorbereitungen ist diesmal eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung bis zum 2.12.2005 an cyber@gi-rhein-main.de.

Erfahren Sie Virtuelle Welten als ganzheitliches Erlebnis, das alle Sinne anregt. Sie erwartet eine Mischung aus Forschung und Fun, Lehre und Leidenschaft, die für jedes Alter etwas bietet!

21.11.05

28.11.05 in Frankfurt. SOA at work - Zutaten für erfolgreiche SOA Projekte

Björn Brauel (Software AG) berichtet am 28. November im Rahmen des Andrena Objektforums über „Zutaten für erfolgreiche SOA Projekte“. Der Eintritt ist frei. Aus der Einladung:
  • Service Orientierte Architekturen (SOA) erfordern zur erfolgreichen Umsetzung sowohl die Betrachtung der verfügbaren Technologien als auch eine durchdachte Herangehensweise zur Bewältigung dieses neuen Paradigmas.
  • Bei SOA steht eine lose Kopplung von Systemen und Applikationen zwar als erklärtes Ziel im Vordergrund, jedoch fehlt es oftmals an einer geeigneten Strategie und Methodologie um dieses Ziel zu erreichen und somit hieraus auch Vorteile für das Unternehmen zu erreichen.
  • SOA ist kein Mittel zum Selbstzweck und sollte nicht isoliert als einzelne Technologie sondern vielmehr als Herangehensweise und architekturelle Blaupause verstanden werden.

Anmeldung und weitere Infos: http://www.andrena.de/ObjektForum/Veranstaltungen/22.html

1. & 2. Dezember 2005 in Boppard: Workshop Echtzeitsysteme und PEARL

Die GI-Fachgruppe Echtzeitsysteme und PEARL veranstaltet gemeinsam mit dem VDI einen zweitägigen Workshop in Boppard mit dem Titel: Echtzeitaspekte bei der Koordinierung Automomer Systeme. Teilnahmegebühr: 30€ bis 215€. Aus dem Inhalt:
  • S. Oberthür: Ein selbstoptimierendes Echtzeitbetriebssystem für verteilte selbstoptimierende Systeme
  • G. Fuchs: Echtzeitaspekte bei der Aufgabenverteilung in selbst-organisierenden autonomen Systemen
  • A. Jabs: Steuerung eines Roboters über unzuverlässige WLAN Verbindungen
  • F. Gierlinger: Integration von Control- und Monitoring-Systemen in das TV Produktionsumfeld
  • M. Gerecke: Aufbau eines Stereokamerasystems zum Betrieb unter RTOS-UH
  • W. Kabatzke: Vernetzung von Windenergieanlagen als Basis eines modernen Windparkmanagements
  • M. Skambraks: Neuaufsetzen im laufenden Betrieb nach Fehleintritt in redundanten Echtzeitsystemen
  • P.F. Elzer: Eine Technik zur Konstruktion sicherer und zuverlässiger Echtzeitsysteme
  • K. Hengsbach: Automatisierungstechnik – eine Gemeinschaftsaufgabe von Bildung – Wissenschaft und Industrie
  • U. Schmidtmann: Inkrementelle Entwicklung von Produktionsanlagen über gekapselte Mechatronik-Objekte
  • A. Korff: UML for Systems Engineering (SysML): eine Notation zur Beschreibung von Systemen
  • A. Wannagat: Zur Problematik Zustandsautomaten in die IEC 61131-3 zu übertragen
  • R. Karch: Aktive Performancemessungen in Wireless Netzwerken auf der Basis des IPPM-Frameworks
  • A.. Albert: Effiziente Ankopplung eines zeitgesteuerten Feldbusses an ein Echtzeitbetriebssystem

Anmeldung und weitere Infos: http://www.real-time.de/prog/P2005pvor.html

16.11.05

Einladung zur Mitgliederversammlung der GI-Rhein-Main

Einladung zur Mitgliederversammlung der GI-Rhein-Main

Termin und Ort:

Dienstag, 22. November 2005, 16:00 – 18:00 Uhr
Im Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhoferstr. 5, 64283 Darmstadt

Tagesordnung:

  • Aussprache
  • Satzung
  • Wahlen
  • Planung 2006

8.11.05

15.12.05 in Darmstadt: Viren, Würmer und anderes elektronisches Ungeziefer

Am 15.12.05 veranstaltet das CAST-Forum einen ganztägigen Workshop über Viren, Würmer und anderes elektronisches Ungeziefer.

Niemand weiß genau, wie viele Virenexperten heute weltweit beschäftigt sind, aber die Zahl ist in den letzten Jahren aufgrund der steigenden Bedrohung gewachsen. Computer Viren vermehren somit nicht nur sich selbst. Ihr Gefahrenpotential ist die Geschäftsbasis einer ganzen Branche und sie sind ein wichtiger Forschungsgegenstand.

Die steigende Komplexität der neuen Angriffe (Viren, Würmer, Spyware, Bot-Netze, Phishing, Social Engineering etc.) führt dazu, daß sie von vielen Anwendern nicht mehr sofort als Bedrohung erkannt werden können.

Experten aus verschiedenen Unternehmen und Instituten berichten in dem Workshop. Aus dem Programm:
  • Toralv Dirro
    McAfee
    Windows Malware, Trends und Entwicklungen
  • Thomas Dübendorfer
    ETH Zürich
    Früherkennung von Würmern im Internet-Backbone
  • Harald Giehl
    S3 Solutions
    Wirkungsvoller Schutz von Emails vor Spam und Viren
  • Clemens Guttenberger
    Defense AG
    Effektive Absicherung von Fertigungsprozessen vor Viren und Würmern
  • Dirk Häger
    BSI
    Erfahrungsbericht zu den Bot-Net Aktivitäten des BSI
  • Matthias Jänichen
    perComp
    Mobile Malware, Trends und Entwicklungen
  • Alexander Kling
    pdftracker.de
    Ungeziefer in Dokumentenform
  • Andreas Marx
    AV-Test GmbH
    Test von Anti-Virus Software
  • Udo Schneider
    Trend Micro
    Botwar

Anmeldung ab 110€ und weitere Details im Web: http://www.cast-forum.de/events/cast/2005/Viren

7.11.05

Ab 2.11.05 in Darmstadt: Internationales Kolloquium Peer-to-Peer Technology

Am 2. November hat an der TU Darmstadt das „Colloquium on Advances in Peer-to-Peer Technology” begonnen. P2P-Experten aus verschiedenen Ländern berichten über ihre Projekte und Erfahrungen.

Die Vorträge finden mittwochs um 17:00 Uhr in der TU Darmstadt statt, Gebäude S3/06, Raum 051.

Termine: